Neuigkeiten

Endlich gibt’s wieder Neues

 

In der langen Abwesenheit ist nicht nichts passiert !!
 
Die Decks sind aufgelegt worden und die beiden Rümpfe sind nun mehr oder weniger lackierfertig. Die ein oder andere Sache fehlt noch.
Nun aber erst einmal wie alles weiter gegangen ist.
 
Vom Auflegen der Decks existieren leider keine Bilder, also möchte ich dies nur kurz ansprechen.
Decksleisten, -spanten sowie -aufleger und Belkweger wurden zuvor an die Decksrundung durch hobeln und verschleifen angepasst. Nach einer ausgiebigen Innenreinigung der Rümpfe, wurden alle Leisten .. etc. … mit angedicktem Epoxy bestrichen. Die grob zugeschnittenen Decksplatten haben wir  flächendeckend mit Epoxy eingestrichen und  auf der entsprechenden Stelle des Rumpfes positioniert. Um die Platten gleichmäßig anpressen zu können haben wir den Rumpf verschnürt mit einer Steigung von etwar 3 – 4 cm pro Wicklung. Um die Spannung der Verschnürung zu erhöhen wurden hinterher noch 10 mm Vierkantleisten unter die Schnüre geschoben. Soviel dazu.
 
 
Nach dem Aushärten mussten die überstehenden Ränder entfernt werden.
Zum Anzeichnen der Rumpfkante auf dem Deck gibt es ein wundervolles Hilfsmittel. 
 

Bei dieser Konstruktion aus einem Stück Holz und einem Kugelschreiber, wird der Stift so angebracht, dass er genau ein Lot mit der sich darunter befindenden Kante des Holzes eingeht. Somit kann exakt genug angezeichnet werden, bis wohin man mit der Stichsäge gehen kann, ohne den Rumpf zu beschädigen. Nun heißt es Überstände absägen und alles schön planhobeln. Zum Verhobeln ist es ratsam den Rumpf auf die Seite zu legen, da es sich so sehr viel einfacher arbeiten lässt.

 
Nach dem Anpassen der Decks muss in die Kanten eine Nut eingefräst werden, um hier eine Scheuerleiste zum Schutz des Holzes einzukleben.
Dies geschieht in der Regel mit einer einfachen Oberfräse. Durch die Decksrundung ist es nahezu unmöglich eine definierte Nut zu fräsen, da die Maschine nicht ordentlich geführt werden kann. Deswegen wurde dieser Schritt auch auf der Seite liegend durchgeführt.
Da man mit der Fräse nicht an den Püttings vorbei kommt, wurden diese Bereiche mit Hilfe einer sehr feinen Intarsiensäge und einem scharfen Stechbeitel ausgearbeitet.
 

Nachdem die Nuten gefräst wurden, konnten die Leisten eingeklebt und mit Tape fixiert werden.

 

Nach zwei Tagen warten wurden die Klebestreifen wieder entfernt, die Leisten mit einem kleinen Hanghobel den Seiten angepasst und rund verschliffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

Als nächstes müssen die Decks auf Höhe der Beamwannen und am Spiegel noch angepasst werden, die Ausschnitte für die Inspektionsdeckel müssen rein und dann können die Rümpfe auch schon lackiert werden.
 
Des Weiteren wurden diverse Einzelteile bearbeitet.
Ein schichtverleimtes Paddel aus Ahorn und Mahagoni ist entstanden sowie eine Carbon-Montageplatte für die Drehklemme am Heckbeam.
Die Löcher für die Travellerschienen wurden gesetzt und jetzt warten die Querträger nur noch auf diverse weitere Löcher und eine schwarze Beschichtung.
 
 
Die Vormontage der Schiene, des Schlittens und des 3er-Blocks mit Automatikratsche von Ronstan ließ die Hände kribbeln   🙂
 

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