Ist das überstehende Deck der Wannenkontur angepasst, muss auch hier noch ein Kantenschutz erfolgen. Da durch die Querträger an dieser Stelle immer ein bisschen Bewegung eingebracht wird, entfernten wir ein Stück vom Deck und füllten es wieder mit Epoxydharz auf. Somit können die Platten nicht beschädigt werden.
 
Dies geht am Besten, wenn man die Klinge eines Kattermessers mit einem ca. 1 – 2 mm starken Platzhalter an einem Holzstab befestigt und mit dieser Konstruktion an der Beamwanne entlangfährt. Auf diese Art und Weise wurde durch die erste Furnierlage geschnitten und  sich danach mit dem Stechbeitel bis auf die letzte vor gearbeitet. 
 


Die entstandene Falz wurde mit Epoxy, vermischt mit Mahagoniholzstaub und Thixotrophiermittel, aufgefüllt und später wieder durch schleifen der Kontur angepasst. 
 
Des Weiteren wurden die Aussparungen für die Inspektionsdeckel angezeichnet, ausgeschnitten und von unten verstärkt, damit die Schrauben genug Holzstärke haben um ausreichend fassen zu können.
 


Bis die Rümpfe dann endlich lackiert werden konnten, mussten noch zahlreiche, kleine Ausbesserungen vorgenommen werden, die jedoch auch sehr viel Zeit in Anspruch nahmen. Nachdem alles endgültig verschliffen wurde, mussten die Stützen in denen die Rümpfe bis jetzt immer standen noch ein wenig modifiziert werden. Die Papprohre, die auch zum Ausschleifen der Beamwannen benutzt wurden, haben wir so eingeschnitten, dass man sie auf die Stützen stecken kann. Hierauf wird der Rumpf beim Lackieren dann mit den Wannen aufgelegt. 
 
Bei der Ausführung der Stützen ist auf eine möglichst stabile Bauweise zu achten. Gegebenenfalls müssen sie nachträglich versteift werden. Da der Schwerpunkt bei dieser Auflageart sehr weit oben liegt, fängt die Struktur ansonsten bei der kleinsten Berührung an zu schwingen.
 
Vor dem Lackieren wurden die Rümpfe nochmals mit einem feuchten Lappen abgewischt, damit das Holz möglichst frei von Staub ist.
Für den Voranstrich wurde der Lack sehr verdünnt aufgetragen, damit er tief ins Holz einziehen kann. Ist dies geschehen erfolgte ein weiterer, verdünnter Anstrich. 
Nun folgen „nur“ noch 4 weitere unverdünnte Lackierungen + eine weiter verdünnte. Die Endlackierung.   
 
 

 
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