Das Ausrichten …

 
Nachdem nun auch der zweite Rumpf die Helling verlassen hat, wurden bei beiden die Aussparungen für die Beams heraus gearbeitet.
Mit einer zuvor gefertigten Schablone wurde die auszuarbeitende Kontur angezeichnet und später ausgesägt.
Da die Blätter für unsere Stichsäge leider zu kurz gewesen sind, sodass wir durch Balkweger und Beamklötze hätten sägen können, mussten pro Aussparung ca. 15 Sägeschnitte gesetzt werden um sich der Kurve hinreichend nahe anzunähern. → Das bedeutet … mindestens 120 mal die Säge ansetzen.
 

Nachdem alle Schnitte gesetzt worden sind, konnten die einzelnen Lamellen mit dem Stecheisen leicht heraus gelöst werden.
Nun mussten die Aussparungen nur noch mit der Feile solange bearbeitet werden, bis die Beamwannen bestmöglich gepasst haben und mit ihrer Oberkante auf gleicher Höhe mit der Decksrundung lagen.
Der letzte Feinschliff wurde mit 40er Schleifpapier auf einem Papprohr des gleichen Durchmessers unserer Beams vorgenommen, was auch schnell mal aussieht wie ein Affe auf dem Schleifstein. Voller Körpereinsatz hat nun einmal seinen Preis.
 

 

Gestern durften die Rümpfe dann endlich den Keller verlassen und schon einmal ein wenig Wind schnuppern.
Die Rümpfe wurden iterativ so ausgerichtet, dass sie quasi in einer Ebene liegen, sprich parallel und gleich hoch zu einander stehen.
In diesem Zustand wurden nun die Beamwannen eingeklebt. Die aufgelegten und mit Spanngurten angepressten Querträger bezwecken, dass auch alles in exakter Position zu einander aushärtet.
 
Das Boot hat in zusammen gebautem Zustand eine Gesamtbreite von 2,5 Metern, was schon einen mächtigen Eindruck hinterlässt.
 

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Kleines Update nach 3 Wochen Pause …

Leider mussten wir uns die letzten 3 Wochen vor allem mit dem Stoff unseres Studiums rumplagen, wodurch der Bau etwas ins Stocken gekommen ist.
Dennoch wurde die ein oder andere Tätigkeit ausgeübt, damit es nach der Prüfungszeit rasant weiter gehen kann.
 

Letzte Woche wurde der 12mm starke Spiegel eingeklebt und der Rumpf in der Helling ausgelotet, damit er nicht in verdrehtem Zustand durch weitere Einbauteile versteift wird.
Nach der heutigen Prüfung wurde, zur Entspannung unserer Selbst, der Hauptspant weiter angepasst, mit Leichtbaulöchern versehen und eingeklebt.
 

 
Desweiteren ist soeben noch ein mehr oder weniger kleines Elektrotechnisches Bauelement eingetroffen mit dem wir uns einen Styroporschneider mit ca. 1,2m Schnittlänge für die Ruderherstellung realisieren wollen.
Dieses eigenartige Ding nennt sich Ringkertransformator und transformiert die Netzspannung aus der Steckdose auf eine Spannung von 22 Volt mit einem Ausgangsstrom von 4 Ampere. Der Trafo wird einfach über einen An/Aus-Schalter zwischen Netzanschluss und Heißdraht geschaltet, wodurch selbstverständlich eine hochsichere Anwendung gewährleiste ist. 
 

Im besten Fall bastelt man sich noch eine kleine Box, worin alle Bauelemente verstaut sind und isoliert die Lötstellen mit Schrumpfschläuchen um wirklich von einer gewissen Sicherheit sprechen zu können. 
 
 
Als Vorbereitung auf die kommenden Wochen wurden heute 12 Liter hochglänzender Klarlack inkl. Spezial Verdünner, sowie weitere Dinge für den Styroporschneider bestellt.
 
Die nächsten Arbeitsschritte werden sein, den Rumpf von innen mit Lack zu versiegeln, Styrodurversteifungen, Beamklötze und Decksstreben einzukleben, sowie die noch vorhandenen Überstände von Spiegel und Hauptspant zu verhobeln. 
 
 
 
Bis dahin aber erst einmal noch lernen, lernen, lernen …. damit wir uns das alles auch verdient haben. 😉
 
 
 
 
 
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